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Erste Krankenkassen subventionieren die Apple Watch

In den USA unterstützen Arbeitgeber und Versicherer bereits seit Längerem gesundheitsbewusstes Verhalten, indem sie ihre Angestellten und Versicherten beim Kauf eines wearable Fitness-Tracker unterstützen. Dieser Trend schwappt nun auch nach Deutschland über.

Bei dem Programm „AOK-Gesundheitskonto“ erhalten Versicherte nun für den Kauf eines wearable Fitness-Tracker einmal in zwei Jahren einen Zuschuss von maximal 50 Euro. Allerdings werden maximal 50 Prozent des Anschaffungspreises zurückerstattet.

Auch die Techniker Krankenkasse (TK) plant ein ähnliches Bonus-Programm für ihre Mitglieder. Wenn verschiedene Kriterien von diesem Programm erfüllt sind, wird ein wearable Fitness-Tracker mit bis zu 250 Euro bezuschusst.

Zu diesen wearable Fitness-Trackern zählen sämtliche Geräte, die Herzfrequenz, Kalorienverbrauch, Streckenlänge, Höhenmeter, Geschwindigkeit und ähnliche Daten dokumentieren. Neben den typischen Fitnessarmbändern fällt auch die Apple Watch in diese Produktkategorie und wird somit subventioniert.

Das Thema sorgt natürlich inzwischen für reichlich Gesprächsstoff. Nicht nur Datenschützer sehen die Subventionierung der Krankenversicherungen skeptisch, sondern auch die Politik. Sensible persönliche Daten könnten durch derartige Maßnahmen leicht missbraucht werden.


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