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Apple veröffentlicht WatchKit-SDK für Entwickler

Apple Entwickler können das WatchKit mit der Beta Version von Xcode 6.2 erhalten.
Außerdem benötigen Apple Watch Programmierer zusätzlich die neue iOS 8.2 Beta auf einem iPhone. All das ist im Rahmen des Apple Entwicklerprogramms verfügbar. Dafür fällt in der Regel eine jährliche Mitgliedsgebühr von 99 USD bzw. 80 EUR an.

Die ersten Apple Watch Apps, die sich mit dem WatchKit entwickeln lassen, sind iPhone App Benachrichtigungen, an die Apple Watch geschickt werden. Bilder, Animationen und Userinterface-Teile werden auf der Uhr zwischengespeichert (bis zu 20MB pro App), um eine flüssiges Anzeigen zu gewährleiste. Mittels Glaces können iOS-Apps kurze Infos auf der Apple Watch darstellen.

Native Apps für die Apple Watch können leider mit der jetzigen Version des WatchKits noch nicht erstellt werden. Das ist für eine nächste Version des Software Development Kits (SDK) geplant.

Die Apple Watch verfügt über verschieden detaillierte Ansichten (Looks) einer Benachrichtigung. Wenn der Benutzer seine Hand hebt um auf die Uhr zu sehen, wird zunächst die Schnellansicht (Short Look) angezeigt. Beim längeren Blick auf die Benachrichtigung folgen weitere Details dazu.

Das WatchKit unterstützt in der aktuellen Version allerdings schon die wesentlichen Features der Apple Watch. So kann „Force Touch“ genutzt werden. Das ist eine Interaktion mit der Uhr durch einen starken Druck auf das Display. Auch kann die „Digital Crown“, ein innovatives Drehrädchen (die Krone) zur Steuerung des Anzeigebereichs (Zoomen) mit dem SDK verwendet werden. Die „Tapic Engine“ durch die die Apple Watch dem Benutzer ein haptisches Feedback gibt, kann auch mit dem WatchKit angesprochen werden.

Apples Beispiel für eine mögliche Apple Watch App: Das iPhone sendet Benachrichtigungen an die Apple Watch, die dem Benutzer aktuelle Flugdetails zeigen (z.B. Erinnerung wann man sich auf den Weg zum Flughafen machen sollte, aktuelle Gate-Informationen, Start des Boardings, etc.)

Das WatchKit kommt mit jeder Menge Dokumentation, die teilweise auch für Nichtentwickler zugänglich ist:

 

 


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